Manche Reisebegleiter sind aus Leder, andere aus Titanium. Die Piaget Polo 79 Two-Tone ist aus Gold – und sie versteht die Welt so, wie nur wenige Objekte es vermögen: als Bühne für Stil, Bewegung und den bewussten Genuss des Augenblicks.
Es gibt Momente auf Reisen, die sich ins Gedächtnis brennen. Der erste Schluck Champagner im Ersten Klasse-Abteil des Orient Express, kurz nachdem Venedig im Abenddunkel verschwunden ist. Die goldene Stunde über den Dächern von Marrakesch, beobachtet von einer Riad-Terrasse. Das Geräusch von Kies unter den Sohlen, wenn man die Einfahrt eines Genfer Palace-Hotels betritt. In solchen Momenten spielt die Uhr am Handgelenk eine stille, aber bedeutsame Rolle. Sie ist nicht nur Zeitmesser – sie ist Haltung.
Die Piaget Polo 79 Two-Tone versteht diese Sprache seit 1979.
Inhaltsverzeichnis:
Das Gold-Credo: Eine Maison, eine Überzeugung
Während die 1970er-Jahre von eleganten Sportuhren aus Stahl geprägt wurden, setzte Piaget auf ein bewusst provokantes Alleinstellungsmerkmal: Gold – nicht als Dekoration, sondern als Substanz und Haltung. Das in der hauseigenen Giesserei in Genf verarbeitete Edelmetall war seit Jahrzehnten die Leinwand der Maison, für Uhren ebenso wie für Haute-Joaillerie-Kreationen, die den Grenzen zwischen Schmuck und Zeitmesser kühn widersprachen. Yves Piaget, leidenschaftlicher Polospieler und Weltenbummler mit ausgeprägtem Sinn für Glamour, fasste diese Philosophie in einem Satz zusammen, der zur Marken-DNA wurde: «Eine Armbanduhr und ein Uhrenarmband zugleich.»
Die Polo wurde rasch zur bevorzugten Begleiterin des Jetsets – getragen in den Polo-Clubs von Palm Beach ebenso selbstverständlich wie im legendären Regine’s in New York, auf Yachten vor Monaco und in den Suiten der grossen Palasthotels von Paris bis Tokio. Eine Uhr, die reist. Die weiss, wo sie hingehört.
45 Jahre später: Die Rückkehr einer Reiseikone
Genau 45 Jahre nach ihrer Premiere feierte die ursprüngliche Polo 2024 ihr glanzvolles Comeback als Piaget Polo 79 – anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Maison. Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève zeichnete sie umgehend als «Iconic Watch» aus. 2025 folgte eine Weissgoldvariante, die neue Vielseitigkeit eröffnete. Und nun, 2026, vollendet die Two-Tone die Trilogie: eine harmonische Verbindung von gebürstetem Weissgold und poliertem Gelbgold, die an eine der Originalversionen von 1979 erinnert.
Das Wechselspiel der Metalle besitzt dabei jene seltene Qualität, die grosse Reisebegleiter auszeichnet: mühelose Anpassungsfähigkeit. Beim Frühstück auf der Terrasse des Badrutt’s Palace in St. Moritz wirkt sie diskret sportiv. Am Abend im Restaurant Joel Robuchon in Monaco entfaltet sie
ihre ganze Grandeur. Dasselbe Objekt, zwei Welten – genau wie die besten Destinationen dieser Erde, die sich je nach Licht und Stunde völlig neu erfinden.
Kaliber 1200P1: Ultraflache Präzision für Weltreisende
Wer viel reist, weiss: Das Handgepäck entscheidet. Und eine Uhr, die am Handgelenk kaum spürbar ist, dabei aber technisch auf höchstem Niveau funktioniert, ist Gold wert – im wörtlichsten Sinne. Im Inneren der Polo 79 Two-Tone schlägt das Kaliber 1200P1, Piagets ultraflaches Automatikwerk mit Mikrorotor, gerade einmal 2,35 mm stark. Diese technische Meisterleistung verleiht der Uhr ihr seidiges Profil am Handgelenk. In Kombination mit dem 38-mm-Gehäuse und dem vollständig integrierten Goldarmband entsteht eine Uhr von aussergewöhnlichem Tragekomfort – vom Langstreckenflug bis zum Galadinner, ohne je abgenommen werden zu müssen.
Für den modernen Reisenden: Stil, Sport und Extraleganza
Die Polo 79 Two-Tone spricht jene Generation von Reisenden an, die nicht zwischen Businesstrip und Abenteuer unterscheidet – weil beides dasselbe ist. Kenner, die morgens die Skipisten von Zermatt hinunterfahren und abends im Zermatterhof dinieren. Die auf Safari in Botswana ebenso stilbewusst auftreten wie bei einem privaten Weinabend im Burgund. Piaget nennt diesen Anspruch «Extraleganza» – den alltäglichen Sinn für das Ausserordentliche, in dem sich Stil, Sport und Raffinesse vereinen. Die Two-Tone ist sein reinster Ausdruck.
Für das ungeübte Auge mag die Kombination von gebürstetem Weissgold und poliertem Gelbgold an Edelstahl erinnern. Doch bei Piaget, dem Haus mit der kompromisslosen Leidenschaft für Gold, kamen für die hohe Uhrmacherkunst stets nur edelste Metalle infrage. Ein feiner Unterschied – aber genau diese feinen Unterschiede sind es, die einen Reisenden vom Touristen trennen.
Geheimtipp für Kenner
Wer die Polo 79 Two-Tone in ihrer natürlichen Umgebung erleben möchte: Das Piaget-Boutiquennetz umfasst Standorte in den bedeutendsten Reisedestinationen der Welt, von Genf und Zürich über Paris und London bis Dubai, Singapur und New York. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für die Uhr, sondern für das ganze sensorische Erlebnis dieser Maison. Und für Sammler: Originale Piaget Polo Bicolor-Modelle aus den frühen 1980er-Jahren sind auf dem Vintage-Markt äusserst selten und werden bei Auktionshäusern wie Phillips Watches, Christie’s oder dem Genfer Antiquorum zu beachtlichen Preisen gehandelt.
Weiterführende Informationen: piaget.com | Boutique-Finder: piaget.com/stores | Grand Prix d’Horlogerie de Genève: gphg.org
Technische Daten:
Technische Daten: Piaget Polo 79 Two-Tone | Kaliber 1200P1 | Automatik mit Mikrorotor | Werkhöhe 2,35 mm | Gehäuse 38 mm | Weissgold 750 mit Gelbgold-Akzenten | Integriertes Goldarmband