Vietnam wird in Reisegesprächen häufig noch immer mit Bildern aus dem letzten Jahrhundert assoziiert. Das ist ein Irrtum, der sich hartnäckig hält. Denn das Land, das gerade die globale Reisewelt neu kalibriert, ist eines der visuell stärksten Ziele unserer Zeit. Wer Vietnam Aesthetic Travel ernst nimmt, findet hier eine Dichte an Kontrasten, die kaum ein anderes Reiseziel bietet.
Vietnam neu sehen: Jenseits der Klischees
Die Vorstellung, Vietnam sei ein Land, das sich noch von seiner Vergangenheit erholt, ist längst überholt. Das Wachstum der städtischen Architektur, die Dynamik der lokalen Kreativszene und die Qualität der Hotellerie haben in den letzten Jahren ein Niveau erreicht, das Südostasien insgesamt neu positioniert. Futuristische Skylines stehen neben jahrhundertealten Pagoden. Smaragdgrüne Bergterrassen grenzen an elegante Resortanlagen. Diese Gleichzeitigkeit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines selbstbewussten kulturellen Wandels.
Was Vietnam im Kontext des Aesthetic Travel so stark macht, ist die Tatsache, dass Authentizität und gestalterischer Anspruch sich nicht gegenseitig ausschliessen. Geschichte verschwindet hier nicht. Sie entwickelt sich weiter und schafft dabei eine Bildsprache, die für Reisende, die mehr suchen als ein Strandresort, kaum zu übertreffen ist.
Alma Resort Cam Ranh: Moderner Luxus an der Südostküste
An der Halbinsel Cam Ranh, direkt am Südchinesischen Meer, liegt das Alma Resort als konzentriertes Argument für das neue Vietnam. Die Anlage ist gross, weitläufig, manchmal fast städtisch in ihrer Dimension. Wer intimere Boutique-Hotels bevorzugt, wird das spüren. Dafür entschädigt die Qualität der Unterkünfte: Ocean View Villas mit zwei Schlafzimmern und privater Terrasse bieten Raum und Privatsphäre, die grösseren Reisegruppen oder Familien entgegenkommen.
Die Architektur setzt auf zeitgenössische Formensprache. Symmetrien, grosszügige Aussenräume, ein Wasserpark, Infinity Pools und Unterhaltungsangebote, die von internationalem Entertainment bis zu vietnamesischen Kochkursen und Handwerks-Workshops reichen. Letztere sind für unsere Redaktion besonders interessant: Sie schaffen einen direkten Bezug zur lokalen Kultur, ohne dabei folkloristisch zu wirken.
Das visuelle Vietnam: Licht, Farbe, kulturelle Tiefe
Vom goldenen Morgenlicht in den historischen Gassen Hoi Ans bis zum Neon von Ho-Chi-Minh-Stadt, von nebelverhangenen Reisterrassen im Norden bis zu den türkisfarbenen Küstenstreifen um Cam Ranh: Vietnam bietet eine Kulisse, die für Fotografen, Kreative und anspruchsvolle Reisende gleichermassen funktioniert. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine visuelle Tatsache, die sich auch in internationalen Fotowettbewerben niederschlägt. Vietnam-Motive sind etwa Bestandteil der Global Photography Competition «Concrete in Life 2025/26».
Restaurants wie jene im Alma Resort setzen auf traditionelle Motive und Wandmalereien, die die kulturelle Tiefe des modernen Vietnam zitieren, ohne musealen Charakter anzunehmen. Das Aussendeck verbindet zeitgenössisches Design mit dem Blick auf die Küstenlandschaft. Die Kombination funktioniert. Gleichzeitig sollte man wissen: Die schiere Grösse der Anlage bedeutet, dass der Weg vom Zimmer zur nächsten Einrichtung manchmal mehr Fussmarsch bedeutet, als man es von kompakteren Resorts gewohnt ist.
Kuratierte Ausflüge mit Zazen Travel
Die eigentliche Stärke des Alma Resort liegt in seiner Kooperation mit Zazen Travel. Gemeinsam wird ein Programm angeboten, das den Gästen morgens Floating Markets mit jahrhundertealter Handelstradition, traditionelle Fischerdörfer, lokale Märkte oder alte Pagoden zeigt, bevor sie abends wieder ins Resort zurückkehren. Dieses Prinzip des «kuratierten Kontrastes» ist das Modell, das den Aesthetic Travel in Vietnam auf eine inhaltliche Ebene hebt.
Die Kochkurse, in denen lokale Experten die traditionelle vietnamesische Kochkunst vermitteln, sind dabei mehr als ein Zusatzprogramm. Sie schaffen Referenzpunkte für die Reise, die über das Visuelle hinausgehen. Managing Director Herbert Laubichler-Pichler bringt es auf den Punkt: «Aesthetic Travel bedeutet weit mehr als schöne Bilder. Es geht um emotionale Kontraste, um Orte, an denen Authentizität und Anspruch koexistieren.»
Aesthetic Travel als Haltung
Vietnam ist historisch und ambitioniert zugleich. Verwurzelt in einer komplexen Geschichte, dynamisch in seiner Gegenwart. Für Reisende, die Bedeutung und visuelle Qualität gleichwertig behandeln, ist das Alma Resort Cam Ranh ein funktionierender Ausgangspunkt. Nicht der einzige, aber ein gut durchdachter.
Der Aesthetic Travel als Reisehaltung fragt nicht nur, wie ein Ort aussieht, sondern was er erzählt. Vietnam hat für diese Frage mehr Antworten als die meisten Länder seiner Grösse.
TRAVELPEARLS-Tipps
- Beste Reisezeit: Die Küste von Cam Ranh profitiert von einem verhältnismässig stabilen Klima. Die Hauptsaison bietet die zuverlässigsten Wetterbedingungen für Strandaufenthalte.
- Insider-Tipp: Die Kochkurse in Kooperation mit Zazen Travel sowie Handwerks- und Kreativ-Workshops sind direkt im Resort buchbar und bieten einen authentischen Kontrapunkt zum Poolbetrieb.
- Buchung: Direktbuchung über die Resort-Website empfohlen. Die Nebensaison bietet deutlichen Preisvorteil gegenüber der Hauptsaison.
- Preise: 7 Nächte in einer Ocean View Villa (2 Schlafzimmer, Terrasse) inkl. Frühstück für 2 Personen: ab EUR 2.828 (Nebensaison) bzw. ab EUR 3.325 (Hauptsaison).
Mehr Informationen und Buchung: www.alma-resort.com
Wer Alternativen in Südostasien bevorzugt: Phulay Bay in Krabi