Seit mehr als dreissig Jahren trägt James Bond eine Omega. Nun bekommt auch sein Gegenspieler eine. Die neue Kollektion Omega James Bond Spectre stellt sechs Seamaster Diver 300M einander gegenüber: drei für den Agenten im Dienst der Krone, drei für die Organisation mit dem Oktopus. Für Reisende ist sie mehr als eine Sammleredition, denn kaum eine Filmfigur hat so viele Orte berühmt gemacht wie 007.
Inhalt
- Pflicht und Freiheit
- Die sechs Uhren
- Ein Koffer für unterwegs
- Die Drehorte von Spectre
- Bond in den Alpen
- Auf einen Blick, Tipps und FAQ
Der Film beginnt mit einem Totenkopf. Mexiko-Stadt, Día de los Muertos, Tausende Masken rund um den Zócalo, und mittendrin ein Mann im Skelettkostüm, der über die Dächer der Altstadt balanciert. Die Eröffnungssequenz von «Spectre» aus dem Jahr 2015 gehört zu den aufwendigsten der Bond-Geschichte, und sie hat eine Stadt verändert. Die grosse Parade zum Tag der Toten, die man im Film sieht, gab es vorher nicht. Mexiko-Stadt veranstaltete sie zum ersten Mal am 29. Oktober 2016, nach dem Vorbild der Leinwand, und hält seither daran fest. Selten stiftet ein Agentenfilm eine Tradition.
Elf Jahre nach dem Film kehrt Spectre zurück, diesmal ans Handgelenk. Am 5. Oktober 2026, dem James Bond Day, hat Omega die Kollektion Omega James Bond Spectre vorgestellt, die zum ersten Mal beide Seiten der Geschichte zeigt. Der Held und die Organisation, die ihn jagt, teilen sich dasselbe Gehäuse und dasselbe Uhrwerk. Was sie trennt, sind Farben, Materialien und ein Emblem auf dem Rotor.

Omega James Bond Spectre: Pflicht und Freiheit in einer Kollektion
Bond steht für Pflicht, Disziplin und Loyalität. Er handelt im Auftrag von etwas, das grösser ist als er selbst. Spectre verkörpert das Gegenteil: Unabhängigkeit, Eigennutz und die Freiheit, ohne Rücksicht auf Regeln zu handeln. Omega erzählt die beiden nicht als Gut und Böse, sondern als zwei Instinkte, die in jedem von uns wohnen. Pflicht kann neben Unabhängigkeit bestehen, Disziplin neben Freiheit, Loyalität neben Ehrgeiz. Am Ende der Präsentation steht eine Frage an die Kundschaft: Für welche Seite entscheiden Sie sich?
Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von Omega, formuliert es so: «Omega ist seit mehr als dreissig Jahren die Uhr von James Bond, und zum ersten Mal bringen wir James Bond und Spectre in einer Kollektion zusammen. Beide gehören zur selben Geschichte, und unsere Kundinnen und Kunden kannten immer beide Seiten davon. Jetzt können sie beide tragen.»
Die Verbindung reicht ins Jahr 1995 zurück. In «GoldenEye» trug Pierce Brosnan erstmals eine Seamaster Professional Diver 300M, ein Modell, das Omega zwei Jahre zuvor lanciert hatte. Seither sitzt in jedem Bond-Film eine Omega am Handgelenk des Agenten. Die Seamaster-Linie selbst ist älter: Omega hat sie 1948 eingeführt, und bis heute gehören die Taucheruhren des Hauses aus Biel zu ihr. Eine Sonderedition zu Ehren der Gegenseite gab es in dieser langen Partnerschaft bisher nie, und auch die Omega James Bond Spectre lässt offen, wer am Ende gewinnt.
Die sechs Uhren: Stahl, Titan, Keramik und Platingold
Alle sechs Zeitmesser der Omega James Bond Spectre bauen auf derselben Grundlage auf: einer Seamaster Diver 300M mit 42 Millimetern Durchmesser, wasserdicht bis 300 Meter, angetrieben vom Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806. Das Automatikwerk ist vom eidgenössischen Metrologieinstitut METAS zertifiziert, widersteht Magnetfeldern bis 15’000 Gauss und bietet 55 Stunden Gangreserve. Durch den Glasboden sieht man, wem man sich verschrieben hat: Die Bond-Modelle tragen auf dem Rotor das berühmte Pistolenlauf-Motiv, die Spectre-Modelle das Logo der Organisation.
Die beiden Stahlmodelle sind frei erhältlich. Die James Bond Edition (Referenz 210.30.42.20.03.004) kombiniert einen Lünettenring aus Titan Grad 5 mit einem blauen Aluminiumzifferblatt, in das per Laser ein Wellenmuster graviert ist. Die Spectre Edition (Referenz 210.30.42.20.01.023) setzt auf einen schwarzen Keramikring und ein geschwärztes, gekörntes Zifferblatt. Beide sitzen an einem gebürsteten Milanaise-Armband aus Stahl, beide kosten in der Schweiz 7’200 Franken.
Darüber stehen zwei limitierte Sets, je eines pro Seite, aufgelegt in 77 nummerierten Exemplaren. Jedes Set enthält eine Stahluhr mit der individuellen Limitierungsnummer auf einem Plättchen bei 9 Uhr und ein Modell aus Platingold am Lederband. Einzeln verkauft wird keine der beiden Uhren. Bei den Platingold-Modellen ist der Lünettenring aus polierter Keramik, die Taucherskala aus Platin, das Zifferblatt aus 18 Karat Weissgold mit einem PVD-Farbverlauf: blau mit Pistolenlauf-Muster für James Bond (Referenz 210.83.42.20.03.001), dunkelgrau mit einem Oktopus für Spectre (Referenz 210.83.42.20.01.001). Das Rotor-Emblem ist hier in 18 Karat Moonshine Gold ausgeführt, der Boden bei allen vier Set-Uhren poliert und gebürstet, mit der wellenförmigen Kante und dem Naiad-Lock-Verschluss, der die Gravur stets gerade ausrichtet. Ein Set kostet 75’700 Franken.

Ein Koffer für unterwegs: was in den Sets steckt
Bond reist mit leichtem Gepäck, aber nie ohne Ausrüstung. Die Präsentationsbox der limitierten Omega James Bond Spectre Sets nimmt diesen Gedanken wörtlich. Neben den beiden Uhren liegen darin ein zusätzliches NATO-Armband samt Werkzeug zum Bandwechsel, Manschettenknöpfe, ein Kordelarmband, eine Lupe, ein Reiseetui und ein Kartenetui aus Leder sowie das Echtheitszertifikat. Im James-Bond-Set ist das Reiseetui blau und die Bandschlaufen tragen die Gravur «007», im Spectre-Set ist es schwarz, mit dem Emblem der Organisation.
Das NATO-Band ist dabei mehr als ein Zitat. Es macht aus der Stahluhr in Sekunden ein Werkzeug für den Strand oder das Tauchboot, während das Milanaise-Armband in die Hotelbar gehört. Wer mit der Seamaster taucht, hat ohnehin das richtige Instrument am Arm: Die Diver 300M besitzt ein Heliumventil, eine verschraubte Krone und eine einseitig drehbare Taucherlünette. Die Platingold-Modelle wiegen über 200 Gramm. Sie bleiben eher an Land.
Auf den Spuren von Spectre: Drehorte zwischen Ötztal und Marokko
Wer die Omega James Bond Spectre als Einladung zur Reise versteht, findet in «Spectre» eine erstaunlich präzise Route. Nach der Sequenz in Mexiko-Stadt, deren Innenaufnahmen im Jugendstil-Interieur des Gran Hotel Ciudad de México entstanden, zieht der Film nach Rom. Dort jagt ein Aston Martin DB10 einen Jaguar C-X75 am Tiber entlang und über den Ponte Sisto.
Danach geht es in die Alpen. Die Bergklinik, in der Madeleine Swann arbeitet, ist in Wahrheit das Glasrestaurant ice Q auf dem Gaislachkogl über Sölden. Die Verfolgungsjagd mit dem Flugzeug entstand auf der Ötztaler Gletscherstrasse und in Obertilliach in Osttirol, der winterliche Altausseer See liefert eine der ruhigsten Einstellungen des Films. Das Wüstenquartier von Spectre schliesslich liegt am Gara Medouar, einem Felsenkrater bei Erfoud im Südosten Marokkos.
Bond in den Alpen: 007 Elements in Sölden und Piz Gloria am Schilthorn
Am nächsten kommt man der Welt von Spectre in Sölden. Seit dem 12. Juli 2018 liegt im Gaislachkogl, direkt unter dem ice Q auf 3048 Metern, die Erlebniswelt 007 Elements. Architekt Johann Obermoser hat sie in den Berg gebaut, künstlerisch verantwortet hat sie Neal Callow, der als Szenenbildner an den vier Bond-Filmen von «Casino Royale» bis «Spectre» mitgearbeitet hat. Auf 1300 Quadratmetern in neun Hallen verbinden sich Originalszenen mit Requisiten und interaktiven Stationen.
Die Schweiz hat ihren eigenen Bond-Gipfel. Auf dem Schilthorn über Mürren entstand 1968 mit George Lazenby «Im Geheimdienst Ihrer Majestät», der Film kam 1969 in die Kinos. Das Drehrestaurant Piz Gloria auf 2970 Metern und die interaktive Ausstellung Bond World 007 erinnern daran. Die Anreise ist inzwischen selbst ein Ereignis: Seit Dezember 2024 verbindet die steilste Seilbahn der Welt Stechelberg mit Mürren, mit einer Steigung von bis zu 159,4 Prozent, und seit dem 2. April 2026 fahren alle neuen Bahnen bis zum Gipfel.
Und wer die Uhr an ihrem Ursprung sehen will, fährt nach Biel. Im Omega Museum in der Cité du Temps, dem Holzbau des japanischen Architekten Shigeru Ban, ist die Geschichte der Seamaster ausgestellt, der Eintritt ist frei. Die Frage, auf welcher Seite man steht, beantwortet man am Ende ohnehin nicht im Museum, sondern unterwegs. Bond hätte die Omega James Bond Spectre vermutlich als Ausrüstung bezeichnet, Spectre als Besitz. Am Handgelenk eines Reisenden ist sie beides.
Auf einen Blick
- Kollektion: Omega James Bond Spectre, sechs Seamaster Diver 300M mit 42 Millimetern, Kaliber 8806 Master Chronometer, 55 Stunden Gangreserve, wasserdicht bis 300 Meter. Vorgestellt am 5. Oktober 2026, dem James Bond Day.
- Stahlmodelle: James Bond Edition (210.30.42.20.03.004) und Spectre Edition (210.30.42.20.01.023), je 7’200 Franken beziehungsweise 8’500 Euro.
- Limitierte Sets: je 77 nummerierte Sets für James Bond und Spectre, Stahl plus Platingold, je 75’700 Franken beziehungsweise 88’500 Euro. Uhren nicht einzeln erhältlich.
- Erhältlich: seit 5. Oktober 2026 in den Omega-Boutiquen und auf omegawatches.com. Preise Stand November 2026.
- Bond-Ziele: 007 Elements Sölden (3048 Meter, Gaislachkoglbahn), Piz Gloria am Schilthorn (2970 Meter, ab Stechelberg), Omega Museum Biel (Eintritt frei).
TRAVELPEARLS-Tipps
- Zeitfenster buchen: 007 Elements in Sölden vergibt Tickets in drei Zeitfenstern zwischen 9 und 15.30 Uhr. Für die Auffahrt mit beiden Sektionen der Gaislachkoglbahn rund 30 Minuten einplanen, für die Ausstellung anderthalb Stunden.
- Mittagessen im Film-Set: Das ice Q über der Erlebniswelt ist zugleich die Bergklinik aus «Spectre». Einen Fenstertisch Richtung Gletscher reservieren und den Besuch dort beenden.
- Schweizer Variante: Für Piz Gloria einen klaren Morgen wählen. Das Drehrestaurant dreht sich in 45 Minuten einmal um die eigene Achse, so zieht das ganze Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau einmal am Tisch vorbei.
- Zum Tag der Toten nach Mexiko: Die Parade aus dem Film findet jedes Jahr Ende Oktober oder Anfang November statt. Wer ein Zimmer mit Blick auf den Zócalo möchte, bucht früh.
Häufige Fragen zur Kollektion
Was kostet die Omega James Bond Spectre?
Die beiden Stahlmodelle kosten in der Schweiz je 7’200 Franken, in der Eurozone 8’500 Euro. Die auf 77 Exemplare limitierten Sets mit einer Stahl- und einer Platingolduhr kosten je 75’700 Franken beziehungsweise 88’500 Euro. Stand November 2026.
Wie viele Uhren umfasst die Kollektion?
Die Omega James Bond Spectre umfasst sechs Seamaster Diver 300M: zwei frei erhältliche Stahlmodelle sowie zwei limitierte Sets mit je einer Stahl- und einer Platingolduhr, eines für James Bond und eines für Spectre.
Welches Uhrwerk steckt in der Omega Seamaster James Bond und Spectre?
Alle sechs Uhren laufen mit dem Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806. Das Automatikwerk hat 55 Stunden Gangreserve, ist von METAS zertifiziert und widersteht Magnetfeldern bis 15’000 Gauss.
Wo wurde der Bond-Film «Spectre» gedreht?
«Spectre» entstand 2015 unter anderem in Mexiko-Stadt, Rom, London, in Sölden, Obertilliach und Altaussee in Österreich sowie bei Erfoud in Marokko. In Sölden erinnert die Erlebniswelt 007 Elements auf 3048 Metern an die Dreharbeiten.
Seit wann trägt James Bond eine Omega?
Seit «GoldenEye» von 1995. Damals trug Pierce Brosnan eine Seamaster Professional Diver 300M, seither ist Omega in jedem Bond-Film am Handgelenk des Agenten zu sehen.
Weiterführende Informationen
- Omega: Spectre Limited Edition Set
- Ötztal Tourismus: 007 Elements Sölden
- Schilthornbahn: Piz Gloria und Bond World 007
- Auf TRAVELPEARLS: Czapek Antarctique Secret Reef · Breguet Reine de Naples · Schweizer Luxus-Wochenende mit Bucherer · Rubrik Uhren & Schmuck
Quellen und Hinweis: Angaben zur Kollektion gemäss Omega (Medienmitteilung vom 5. Oktober 2026 und omegawatches.com), Zitat aus dem Englischen übersetzt. Euro-Preise gemäss Monochrome Watches, Gewichtsangabe gemäss WatchesbySJX. Drehorte und Hintergründe gemäss Ötztal Tourismus, Tirol Werbung, Schilthornbahn AG, Schweiz Tourismus und internationalen Medienberichten. Preise Stand November 2026. Zuletzt aktualisiert am 6. November 2026.
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